Olympiasieger Tim Grohmann gewinnt in 5:51,8 min – Lena-Maria Seuffert überzeugt in 6:54,7 min

Das vierte Jahr in Folge wurde am Sonntag, den 8.12.2013 der  E-Cup Rhein-Main in Kooperation vom Frankfurter Regatta-Verein von 1888/ Ruderleistungsgemeinschaft (FRVF) und dem Frankfurter RC Fechenheim (FRCF) erfolgreich in Frankfurt-Kalbach ausgerichtet.

Zum Auftakt zur „Deutschen Indoor-Rowing Serie 2013/2014 powered by Concept2“, in dessen Rahmen die Deutschen Ruderergometermeisterschaften des Deutschen Ruderverbandes ermittelt werden, konnten sich die Zeiten schon sehen lassen. Es wird auf den weiteren Stationen spannend, wie sich die Bestzeiten in den Altersklassen entwickeln werden.

Der Vorsitzende des FRVR Gerhard Meuer, der seine Altersklasse auf dem Ergometer gewann, zeigte sich zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden, insbesondere mit der Anzahl der Sportlerinnen und Sportler, als auch mit den organisatorischen Abläufen in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter RC Fechenheim. Gerade für die Schülerinnen und Schüler wollen wir zukünftig unser Angebot ausweiten.“

Sportlich war das Niveau vor allem im Nachwuchsbereich sehr hoch. In den Kinderrennen zeigte sich, dass die Nachwuchsarbeit in den hessischen Vereinen sehr engagiert betrieben wird. Carlos Labonde (Frankfurt) zeigte im spannendsten Rennen des Tages in der Altersklasse 14 Jahr ein sensationelles Finish,  Maximilian Schultheiß schoss aber in 3:22,1 min in der Altersklasse 13 Jahre den Vogel ab. Auch sehr stark die Leistung der 13-jährigen Ivana Juric (Frankfurt), die in 3:56 min in der leichten Klasse gewann. Lisa Holbrook zeigte die tolle Nachwuchsarbeit in Großauheim mit einem Sieg in der Altersklasse 14 Jahre in 3:44 min.

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Dabei zeigte sich das Rhein-Main Gebiet auch in der Breite als starke Grundlage für zukünftige Erfolge. Bei den U17 setzte Großauheim die Akzente mit einem Doppelsieg bei den Mädchen. Es siegte bei den Juniorinnen Emma Samek (Großauheim) in sehr guten 5:26,6 min vor Bergé aus Offenbach-Bürgel und Höhler aus Weilburg. In der Leichtgewichtsklasse setzte Wiebke Hanack (Großauheim) in 5:46,5 min ein Ausrufezeichen in dieser Klasse. Bei den Junioren-B zeigte sich die Talentschmiede Limburg eindrucksvoll – die ersten drei Plätze in der offenen Klasse gingen an die Lahn. Tom Hinrichs (4:43,6 min), Felix Wüst (4:45,8 min) und Simon Weber (4:52,1 min) setzten dabei auch zeitlich ein Ausrufezeichen. Vereinskamerad Nils Krause (4:57,2 min) holte sich ferner noch den Sieg bei den Leichtgewichten.

Bei den Juniorinnen überzeugte Lena-Maria Seuffert (Hanau) mit einer Weltklasse-Leistung in 6:54,7 min, bei den Junioren gewann Philipp Nonnast (Frankfurt) in guten 6:16,0 min. In der Leichtgewichts-Klasse zeigte der Regensburger Elias Krause in 6:38,3 min eine Spitzenleistung, die vielleicht schon für Boston reichen kann. Marvin Degen (Speyer) wird es sicherlich nochmal versuchen, denn er war in Frankfurt schon mit 3 Zehnteln dran und belegte Platz 2.

Bei den Seniorinnen konnte sich bei den Frauen Christiane Huth (Frankfurt) in 6:58,5 min erfolgreich auf ihrem Weg zurück in die Weltspitze beweisen. Bei den Männern siegte Olympiasieger Tim Grohmann (Dresden) in sehr starken 5:51,8 min  vor dem Frankfurter Ivan Saric (6:00,9 min) und dem Offenbacher Fränkel (6:04,9 min). Bei den Leichtgewichts-Männern siegte der Mühlheimer Tobias Schad in 6:26,7 min.

Bei den Master-Frauen lieferte Katja Mergenthal (Polizei Hessen) in 3:40,0 min eine sensationelle Zeit ab, auch Julia Stransky (Crossfit Neu-Isenburg) zeigte mit 3:53,5 min eine Spitzenleistung.

In den Altersklassen der Master-Männer setzten Jens Raab in der Altersklasse 30-39 die Bestmarke mit 2:50,2 min, Burkard Michel (Frankfurt) siegte in der Klasse 40-49 in guten 3:01,1 min. Der Würzburger Paul Ehinger siegte in der Klasse 50 – 54 in sehr guten 3:08,5 min, der Offenbacher Peter Ewers überzeugte in der Klasse 55-59 in 3:13,7 min. Norbert Mischonat siegte in der Klasse 60-64, der FRVR-Vorsitzende Meuer in der Klasse 65-69. Einmal mehr eine Spitzenleistung zeigte der Koblenzer Horst Paelzer in der Altersklasse 70-74 mit einer Zeit von 3:26,5 – der 87-jährige Walter Wagner zeigte mit seinem Sieg in der Ü75-Klasse in 3:51,6 min, zu was Sportler in diesem Alter noch fähig sind.

Eine Besonderheit des Fechenheimer E-Cup ist der starke Fokus auf die Vierer- und Achter-Rennen. Bei den Rennen der Schülerinnen und Schüler überzeugte die Schillerschule, im Mixed-Rennen hatte das SRZ Kassel die Nase vorn. Der Männer-Achter war natürlich das Highlight der Regatta, hier siegte die FRG Germania (54,9 min) vor dem Gießen-Achter und legte die Messlatte bei der ersten Station der Ergo-DM schon mal hoch.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Meisterschule, die im Rahmen des Projekts „Ab ins Boot“ des Staatlichen Schulamts Frankfurt und der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt im Schulunterricht rudern, behaupteten sich hervorragend. Hier werden Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders unterstützt.

 

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